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Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum nächsten Engagement,
zum Circus Strassburger nach Holland. Klein Ralfi ging natürlich auch gleich
mit auf Reisen.
Während eines Gastspiels des Circus Strassburger im Circus-Theater in Scheveningen
gab es, nach langer Zeit, wieder einen schweren Unfall. Die 6-Mann-Pyramide
brach zusammen. Es gab wieder einige Verletzte, aber Boby und Ruth konnten
während des Sturzes noch nach dem Seil greifen und sich daran festhalten.
Für die Wintersaison 1958 wurde die Truppe erstmals nach Italien verpflichtet,
zum Circo Ferdinando Togni. Kurz darauf änderte der Zirkus seinen Namen in
Circo Heros und bereiste unter anderen auch einige Male Deutschland. Bei diesem
Zirkus blieb die Truppe bis zum Beginn der Sommersaison 1960, für die schon
ein Vertrag für den Tower Circus in Blackpool vorlag. Von hier aus ging es
wieder zurück zum Circo Heros wo die Truppe bis zu Ihrem letzten Auftritt,
am 11. November 1963 in Pforzheim, blieb.
Die Bob Gerry Truppe löste sich zwar auf aber Ruth, Boby und ich blieben beim
Zirkus. Etwa ein Jahr zuvor übernahm Boby nebenher die Restauration des Unternehmens.
Im
Jahre 1964 hörte Boby von einem Anwesen am Gardasee das zu verkaufen war.
Er fuhr dort hin und war sofort so begeistert, dass er es auf der Stelle kaufte.
An jenem Tag muss mein Vater entweder die Brille vergessen haben oder besoffen
gewesen sein.
Als er kurze Zeit später mit Ruth dort hinfuhr blieb ihr regelrecht die Spucke
weg. Sie war nicht unbedingt begeistert von dem was sie da sah, Boby hatte
eine Ruine gekauft. Ein alter, bruchfälliger Turm am Rande des Sees (Bild
links).
Kurzerhand entschloss sich Boby den Turm zu restaurieren und anzubauen.
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