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Nachdem
einige Jahre nur die Mastarbeit und die Motorradfahrt präsentiert wurden,
stellte Boby eine neue Bob Gerry Truppe zusammen. 1950 wurde dann erstmals
auch die 6-Mann-Pyramide gezeigt, lange hatte Boby daran getüftelt.
Im Winter des gleichen Jahres trat die neue Formation in Paris im Cirque Medrano,
in Brüssel im Cirque Royal und in Zürich im Hallenstadion auf.
Die Sommersaison
1951 verbrachten sie mit einer Schweden-, Norwegen- und Finnland-Tournee.
Hier geschah ein tragischer Unfall: Boby und seine Tochter Danuška stürzten
beim Abbau der Fahrradpyramide aus 20 Meter Höhe, am Netz vorbei, auf den
harten Boden. Wie durch ein Wunder überlebten sie beide den Sturz, verbrachten
aber etliche Monate im Krankenhaus. Dadurch fiel die darauf folgende Wintersaison
total aus. Ruth versuchte die restliche Sommersaison zu retten indem sie mit
dem Hochmast und mit der Motorradfahrt weiter arbeitete. Wie der Schicksal
es so will, geschah auch hier wieder ein Unfall, glücklicherweise nicht so
schlimm wie der Erste. Ruth setzte sich auf das Motorrad um das steile Seil
hinauf zu fahren. Was sie nicht wusste war dass das Gewicht unter der Maschine
nicht auf ihr Gewicht abgestimmt war, sie wog etwas mehr als Boby. Den ersten
Trakt fuhr sie hoch, bis auf etwa 15 Meter Höhe, als die schwere Maschine
mit ihr plötzlich einen Looping drehte. Ruth konnte sich unmöglich halten
und stürzte die 15 Meter hinab. Sie fiel mitten in ein Kartoffelfeld, das
war ihr Glück, der Boden war weich und sie prellte sich nur eine Schulter.
In der Wintersaisons 1951 legte die Truppe, notgedrungen, eine Pause ein.
Da die Genesung von Boby und Danuška auf sich warten lies, ging Ruth im Sommer
wieder alleine auf eine Schweden-Tournee (1952) mit Hochmast und Motorradfahrt.
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